Rome

Projekt des luxemburgischen Musikers Jérôme Reuter: Rome entwickelt sich seit Mitte der 2000er Jahre um eine Mischung aus Dark Folk, Neofolk und postindustriellen Klängen. Ursprünglich in Luxemburg ansässig, gründete Reuter Rome 2005 und veröffentlichte rasch mehrere Platten beim walisischen Label Cold Spring, bevor er in den deutschen Trisol‑Katalog wechselte, wo unter anderem das Album „Nera“ (2006) erschien, gefolgt von „Confessions d’un voleur d’âmes“ (2007) und „Masse Mensch Material“ (2008). Die Musik von Rome zeichnet sich durch dunkle akustische Gitarren, minimalistische Arrangements, martialische Atmosphären und vokale Arbeiten nahe dem Spoken Word aus; die Texte sind reich an politischen, historischen und literarischen Bezügen. Im Laufe der 2010er Jahre weitete Rome sein Spektrum in Richtung rockigerer und orchestraler Formen, behielt dabei jedoch eine neofolk‑basierte Grundlage bei, wie Konzeptalben wie „Flowers from Exile“ (2009), das sich mit dem spanischen republikanischen Exil beschäftigt, oder „Hall of Thatch“ (2018) zeigen. Regelmäßig auf europäischen Bühnen der industriellen und alternativen Musik präsent, tritt Rome sowohl in kompakter Besetzung als auch mit erweiterter Band auf und passt sein Repertoire an Kontexte von intimen Clubs bis zu spezialisierten Festivals an.

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