John Corabi
John Corabi, 1959 in Philadelphia geboren, hat eine Laufbahn aufgebaut, die im amerikanischen Hard Rock verwurzelt ist und Elemente von melodischem Heavy, Glam Metal und Bluesrock vereint. Zunächst in der Clubszene mit Angora aktiv — die er später nach Los Angeles begleitete — erregte er Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre verstärkt Aufmerksamkeit als Sänger von The Scream, einer Band, die er mit ehemaligen Mitgliedern von Racer X gründete; 1991 erschien Let It Scream. 1992 übernahm Corabi den Gesangspart bei Mötley Crüe anstelle von Vince Neil und arbeitete am Album Mötley Crüe (1994) mit, auf dem die Band einen härteren, raueren Sound verfolgte. Nach seinem Abschied gründete er mit Bruce Kulick die Gruppe Union, die sich einem klassischeren Hard-Rock-Stil verschrieb (Union, 1998; The Blue Room, 2000). In den folgenden Jahren spielte er in verschiedenen Formationen — unter anderem als Rhythmusgitarrist bei Ratt in den 2000er-Jahren — bevor er von 2015 bis 2019 Sänger bei The Dead Daisies war; in dieser Zeit erschienen Revolución (2015), Make Some Noise (2016) und Burn It Down (2018). Parallel dazu veröffentlichte er auch Solomaterial, teils akustischer geprägt, etwa Unplugged (2012).